Kapitalanlage Pferd - Die Unsicherheit und das Risiko
Es gibt viele unterschiedliche Kapitalanlagen, einer der
unsichersten ist mit Sicherheit die Kapitalanlage Pferd. Sich
ein Pferd zu kaufen, um mit ihm auf der Rennbahn Gewinn zu
machen, ist mit einem hohen Risiko verbunden. Zumeist kauft man
ein solches späteres Rennpferd im Alter von ca. einem Jahr, in
diesem Alter aber können selbst Profis im Geschäft nicht
abschätzen, ob die Kapitalanlage Pferd auch wirklich einmal
einen Gewinn abwerfen wird. Dabei gilt je besser die Abstammung
umso größer sind die Chancen, dass es der Jährling einmal seinen
Eltern gleichtun wird und ein erfolgreiches Rennpferd werden
wird. Eine gute Abstammung hat natürlich auch ihren
entsprechenden Preis, so dass der Kauf der Kapitalanlage Pferd
unterschiedlich teuer sein kann, daher schließen sich meist
mehrere Käufer zu einer Käufergemeinschaft zusammen.
Mit dem Kauf der Kapitalanlage Pferd zum Tierbesitzer
Vor dem Kauf sollte unbedingt eine tierärztliche Besichtigung
erfolgen, zudem sollte sich ein erfahrener Trainer das
zukünftige Rennpferd beim Ankauf ansehen. Um die Eignung des
Jährlings für den Rennsport schon vor dem Kauf festzustellen.
Mit dem Kauf der Kapitalanlage Pferd wird man natürlich zum
Tierbesitzer, das heißt, es besteht eine Verpflichtung einem
Lebewesen gegenüber. Dieses bereitet nicht nur Freude, es
verursacht auch Kosten für Stall, Training, Pflege und natürlich
den Tierarzt. Für den Fall, dass ein Pferd ernsthaft erkrankt
oder sich verletzt, bieten viele Versicherer heute eine
Pferdekrankenversicherung an, die je nach Umfang die
unterschiedlichsten Leistungen beinhaltet. Dies ist eine gute
Möglichkeit die Kapitalanlage Pferd vor dem krankheitsbedingten
Komplettausfall zu schützen, zudem können die Behandlungskosten
bei bestimmten Erkrankungen sehr hoch sein. Ein wertvolles
Rennpferd kann aber nur Rennen gewinnen, wenn es gesund ist und
nur wenn es über das Jahr hinweg mehrere Rennen gewinnt, wirft
die Kapitalanlage Pferd auch einen Gewinn ab, dies können
mehrere Zehntausend Euro sein.
Wichtig für den Tierhalter, sprich den Besitzer des Pferdes, ist
ebenfalls eine Tier- bzw. Pferdehalterhaftpflichtversicherung,
denn das Pferd ist ein sehr schreckhaftes Lebewesen. Schnell
tritt, beißt oder schlägt es einmal, dann haftet der
Pferdebesitzer für den Schaden, ganz gleich, ob er das Pferd
selbst betreut oder jemanden mit der Betreuung des Pferdes
beauftragt hat.
Die Kapitalanlage Pferd kann auch Mieteinnahmen erwirtschaften
Weniger bekannt ist, dass man die Kapitalanlage Pferd auch
vermieten kann, hierbei handelt es sich vielmehr um ein gut
ausgebildetes Reitpferd bzw. Pony, welches man einem Reitbetrieb
für den Reitunterricht überlassen kann. In diesem Fall erhält
man nach Abzug der Stall bzw. Futterkosten den restlichen
Gewinn, den das Pferd erarbeitet hat, natürlich ist man auch in
diesem Fall verpflichtet für Schäden, die das Tier verursacht
hat aufzukommen, daher sollte man eine
Pferdehaftpflichtversicherung abschließen.